Pinkige Feuerwehr-Adventsgeschichten

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Es gibt immer wieder Begegnungen, die einem in Erinnerung bleiben. Einige weil sie besonders schön waren, andere weil man bis heute nicht weiss, wie man sie verarbeiten soll. Aber beginnen wir doch zuerst mit den zuckersüssen, bevor wir zur Advents-Horrorshow übergehen.

Vor etwa zwei Wochen war da ein Einsatz bei einem schwulen Paar, bei welchem nach heftigem Regen Wasser in den Keller drang. Wir machten uns auf, um die Räume auszupumpen und trafen zu unserem Erstaunen auf eine pinkige Wäscheküche. Nicht so ein bisschen zartrosa, oder ein Hauch von Schweinchen-Pink, nein so ein richtig knalliges Paris-Hilton-Pink. Meine Kollegin würde vor Neid erblassen wenn sie das sehen könnte… also die pinkige Wäscheküche, nicht das schwule Paar 😉
Mich konnten sie damit zwar nicht gewinnen, dafür war der Weinkeller und die geschmacksvolle Wohnungseinrichtung (jedenfalls das was mir bis vor die Wäscheküche begegnete) eine wahre Freude. Es stimmt eben schon, Schwule haben Geschmack.

Und die beiden Herren waren wirklich cool. Jaja, ihr denkt euch jetzt sicher, bei so sexy Feuerwehrmännern haben sie sich heimlich über das Wasser im Keller gefreut. 😉 Mag sein, aber auch zu mir waren sie ausgesprochen nett. Und zum Schluss gaben sie uns auch noch ein schönes Trinkgeld. Okay gut, das galt wohl dann doch eher meinen Kollegen, aber sie haben auch den grösseren Teil der Arbeit erledigt.

Schluss mit pink und zuckersüss

So, dass war jetzt dem zuckersüssen Part. Jetzt kommt noch die Horrorstory. Die ist zwar mindestens schon 5 Jahre her. Aber allein die Tatsache, dass ich sie hier erzähle, zeigt dass ich sie wohl noch nicht verarbeitet habe. Sorry, dass ihr jetzt hier sozusagen die Rolle des Care-Teams übernehmen müsst. 🙂

Also, da war mal Wasser im Keller eines uralten Mannes. Das Wasser kam nicht von einem Gewitter, sondern es war Grundwasser, das wegen des anhaltend hohen Seespiegels von unten ins Haus drückte (warum ich dieses Detail erzähle weiss ich auch nicht. Wahrscheinlich um den schlimmen Teil rauszuzögern). Der Herr zeigte uns den Keller und verschwand dann die Kellertreppe hoch in der Wohnung. Bis dahin war alles in Ordnung.

Als er dann wieder runter kam, blieb er auf der Treppe stehen. Dort sah ich als erstes seine uuuuu grusigen, weiss-grauen, zentimeterdicken, vornüber gewachsenen und mit tiefen Rillen versehenen Zehennägel. Als ich meinen Blick nach gefühlten 10 Sekunden endlich davon lösen konnte und meinen Augen eine Erholung gönnen wollte, blieben sie einen Meter weiter oben hängen. Genau dort, wo die Geschlechtsteile des Opis aus den Hosen raus hängten. Mir fehlen bis heute die Worte. Nur so viel: Es hätte auch dem schwulen Paar nicht gefallen.

Las la bambala und happy Advent allerseits! Ich gebe mir als Wiedergutmachung Mühe, euch nächste Woche eine etwas schönere Geschichte zu erzählen 😉

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